Cloud-ERP und Plattformökonomie im B2B-Segment: Der Consumer-Markt macht vor, wie es geht

Große Datenmengen, Algorithmen und Cloud Computing verändern Marktstrukturen, Geschäftsmodelle und unsere Art zu arbeiten. In B2C-Märkten entsteht eine digitale Plattformökonomie, von der B2B-Unternehmen einiges lernen können. Betreiber von Plattformen sind auch deshalb so erfolgreich, weil sie effektive Entwickler-Ökosysteme geschaffen haben. Diese Logik lässt sich durch Cloud-Technologie und Industrie 4.0 auch auf die B2B-Welt übertragen.

Immer mehr Unternehmen nutzen Plattformen, um Geschäftskunden zu erreichen,  wie eine Studie Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung belegt. Demnach setzten im Jahr 2018 hierzulande 30 Prozent der Industriebetriebe sogenannte Transaktions-Plattformen für den digitalen Produktvertrieb oder Internet of-Things (IoT)-Plattformen für Produktionsservices ein. Neun Prozent der Unternehmen verwendeten sogar beide Plattformtypen.

Unter Privatnutzern sind digitale Plattformen und Online-Marktplätze beliebt – beispielsweise für den Handel mit Secondhandwaren oder zur Vermietung privater Unterkünfte. Für die Betreiber erweisen sie sich als umsatzstarkes Geschäftsmodell, ein Ansatz, der durchaus auch für die Industrie und das B2B-Segment lukrativ ist. Allerdings fehlt weiten Teilen der Branche die Kenntnis, welche Plattformtypen existieren, wie verbreitet sie sind und ob sie sich für die Betriebe lohnen. Die Studie geht davon aus, dass die Plattformnutzung perspektivisch wächst: Bis 2021 wollen weitere 15 Prozent der Betriebe ein solches System nutzen.

Flexible und bedarfsgerechte Performance

Das Potenzial der Geschäftsmodelle ist enorm: Schon heute bieten B2B-Plattformen wie spezielle Marketplaces jede Art von Industriedienstleistungen an, zum Beispiel die Konvertierung branchentypischer Datenformate. Hier kommen die Vorzüge der Cloud Technologie zum Tragen: Sie bietet deutlich mehr Flexibilität und ermöglicht ein Plus in puncto Performance. Etwa bei Simulationsberechnungen punktet die Cloud mit Skalierbarkeit sowie unbegrenzten Ressourcen. Wer einen physischen Server anschafft, muss die Kapazitäten im Vorfeld planen und determinieren. Im Cloud-Modell lässt sich zusätzlicher Speicherplatz dagegen nach Bedarf per Knopfdruck hinzufügen. Der Wartungsaufwand liegt komplett beim Cloud-Anbieter – eine erhebliche Beschleunigung für Entscheidungsprozesse und deren Ausführung.

Cloud-ERP ermöglicht effiziente Prozessadaption für die Industrie 4.0

Damit adressiert das Cloud-Konzept den steigenden Bedarf flexibler und anwenderfreundlicher Lösungen, um die wachsende Komplexität auch im B2B-Kontext zu beherrschen, und wird zum Enabler der Digitalisierung. Hinzu kommt, dass durch die Cloud zunehmend Weiterentwicklungen im Bereich ERP beschleunigt werden und die gesamte Unternehmenssoftware nach und nach „cloudready“ wird. Zugleich steigen die Anforderungen an betriebliche Prozesse, beispielsweise wenn ein Unternehmen im Produktionsbereich eine neue Maschine installiert und neue Industrie 4.0-Prozesse einbinden muss. In der Cloud gelingt dies auf Knopfdruck und verringert den Zeitaufwand für Anwender erheblich.

Wir bei Step Ahead setzen auf die Synergieeffekte und das gebündelte Know-how, wenn es darum geht, das Cloud ERP-Konzept weiter zu verbessern und gezielt auf die Anforderungen der B2B-Branchen zuzuschneiden. Die Weiterentwicklung unserer Anwendungen erfolgt auf einer DevOps-Plattform, was Barrieren abbaut und ohne Cloud-Einsatz gar nicht möglich wäre. Unsere Vision: Der Anwender öffnet nur Laptop und Browser und gelangt ans Ziel. Und wo das bereits gelingt, bleiben wir am Ball, um Optimierungspotenziale zu identifizieren und zu realisieren.

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